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Nachhilfe in Neuss & Düsseldorf
Was sollte eine Nachhilfe kosten?
Qualität kostet. Das gilt auch bei Nachhilfe. Jeder Nachhilfelehrer möchte entweder etwas nebenbei oder hauptsächlich etwas verdienen und letzten Endes ist die Bezahlung nicht bloß eine Aufwandsentschädigung, sondern auch eine Anerkennung der Leistung der Lehrperson.
Die Eltern bestimmen also durch die Bezahlung, ob sie die erbrachte Leistung als angemessen bezahlt empfinden. Denn letztlich geht es ja auch um die Ausbildung deren Kinder.
Doch was ist eine durchschnittliche und was ist eine angemessene Bezahlung? Ein Durchschnittspreis liegt bei einer Nachhilfe zwischen 10-30€, bei kommerziellen Lerninstituten zwischen 90-150€ pro Unterrichtseinheit mit Vertragsbindung, die immer auf 45 oder 90 Minuten berechnet werden.
Dabei ist es irrelevant, welches Angebot die Eltern annehmen, der Nachhilfelehrer verdient so oder so nicht allzu viel dabei. Aus meiner Sicht ist ein durchschnittlicher Stundenlohn von 20€ nicht ausreichend, zumal keiner der Nachhilfelehrer 40 Stunden die Woche Geld generieren kann.
Ein guter Kompromiss wäre stattdessen ein Gruppenunterricht von zwei bis maximal drei Schülern, jeder bezahlt 30€ für 60 Minuten und die Lehrperson hat am Monatsende die Gewissheit, dass er ein Einkommen hat, womit er nicht nur seinen Lebensunterhalt bestreiten, sondern damit auch planen kann. Gleichzeitig bezahlen die Eltern kein Vermögen und sind auch nicht vertraglich gebunden.
Wie viel Nachhilfe ist sinnvoll?
Im Schnitt ist einmal pro Woche ausreichend. Denn wenn die Nachhilfe schulbegleitend ist, dann läuft man dem Stoff nicht vorneweg. Außer, der Schüler möchte natürlich mehr Nachhilfeeinheiten pro Woche haben. Das sollte dann gefördert werden.
Wir dürfen hierbei auch nicht vergessen, dass Schüler noch in einer Lernphase sind, in der sie auch das Lernen lernen, sich ergo ein Lernverhalten aneignen müssen, in dem (meine ganz persönliche Empfindung) sie nicht ausreichend von der Schule gefördert werden. Da heißt es lediglich: „Hier ist das Lernmaterial! Viel Spaß damit!“
Aber auch das kann man in aller Ruhe in der Nachhilfe aufbauen – wie gehe ich an die ganzen Lernmaterialien heran, wie bringe ich sie mir effektiv bei? Man kann sich die Nachhilfe im folgenden Sinne vorstellen, dass der Schüler auch eine Zusatzstunde pro Woche bekommt, in dem er nicht nur seine Schwäche ausgleichen soll, sondern auch noch Input erhält, wie er sich strukturiert daran setzen kann.
Wie lange sollte Nachhilfe dauern?
Ich bin persönlich davon überzeugt, dass 60 Minuten ausreichend sind. Erstens, kann man in einer vollen Stunde in aller Ruhe auf ein Thema eingehen, andererseits sind Schüler noch in einer Wachstumsphase und müssen auch hierbei eine Länge ihrer Konzentrationsphase aufbauen, die wir Erwachsene (sofern wir durch Arbeit, Studium oder Fortbildungen noch in Übung) schon unlängst als selbstverständlich erachten. Ich persönlich empfand 90 Minuten Nachhilfe als Schüler immer als herausfordernd, die Konzentration aufrecht zu erhalten.
Ist Nachhilfe effektiv?
Mit einem Wort: Absolut! Es ist quasi eine zusätzliche Einzelstunde pro Woche zusätzlich, in der sich das Nachhilfepersonal ganz individuell auf seinen Schüler einstellen kann. So kann er sich zum Beispiel, ganz auf das Lerntempo vom Schüler, auf sein Lerntempo einstellen. Denn anders als in der Schule, in dem der Lehrer leider nicht die ausreichende Zeit hat, sich auf jeden einzelnen einzustellen (dann würden sogar 24 Stunden für den Schulunterricht nicht mehr ausreichen), kann man genau das in der Nachhilfe fokussieren.
Ein weiterer, nicht zu unterschätzender Vorteil ist, dass man in der Nachhilfe den Schülern auch Lernschemata zeigen und beibringen kann, damit sie später selbstständiger lernen können. Denn woher sollen Kinder von Natur aus wissen, wie sie ein Thema angehen und für lernen sollen?