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Englischnachhilfe in Neuss & Düsseldorf
Unterschiede zwischen „Simple Past“ und „Present Perfect“
Als Schüler dachte ich immer, dass das Present Perfect eigentlich überflüssig sei. Wozu eine zweite Vergangenheit, wenn man doch ohnehin schon eine hat?
Doch halt! Es ergibt schon einen Unterschied, ob ich etwas schon länger nicht mehr gemacht habe oder erst vor Kurzem. Wenn ich also sage: „I ate“, dann kann ich auch wieder hungrig sein. Wenn ich allerdings sage: „I have eaten“, dann weiß mein Gesprächspartner, dass ich gerade eben erst gegessen habe, ergo satt bin.
Im Deutschen verdeutlichen wir das übrigens mit Wörtern wie: gerade eben, bereits, schon, noch nicht, vor Kurzem oder kürzlich, bisher, neulich etc. Wenn ihr also einer dieser Wörter im Deutschen nutzen wollt oder könnt, dann wisst ihr, dass ihr im Englischen ein „have“ benutzen sollte.
Wie man -ing und -ando/iendo lernen kann
Ein anfangs große Herausforderung für Kursteilnehmern sind im Englischen die Progressive-Zeiten, oder Verlaufsformen, und im Spanischen das Gerundio. Sicher, was jetzt ich jetzt in diesem Moment mache, das ist einleuchtend.
Ich schreibe gerade: I’m writing
Estoy escribiendo
Wie aber lassen sich die ganzen Vergangenheitsverlaufszeiten leicht erklären?
Wagen wir doch hierzu ein kleines Experiment mit einer „Unart“ aus deutschen Dialekten:
Du bist am Arbeiten You are working
Estás trabajando
Du warst am Arbeiten: You were working
Estuviste trabajando
Wann benutzen wir diese Form im Alltag? Meistens doch dann, wenn wir uns auf etwas eigentlich anderes beziehen, was zeitgleich geschah oder gerade geschieht. Also:
Du warst am Arbeiten, als wir dich angerufen haben
You were working when we called you.
Estuviste trabajando cuando te llamamos.
Es verhält sich in beiden Sprachen gleich. Man kann also auch mit eigentlichen Fehlern zum Ziel kommen und dadurch ein Gefühl für eine Fremdsprache entwickeln.
Aus Versehen etwas Richtiges lernen.
Das Plusquamperfekt
Das Plusquamperfekt… eine scheinbar überflüssige grammatikalische Zeit. Nun, im Alltag mag auch ich dem zuweilen Recht geben. Aber da muss ich mich auch immer wieder bremsen. Erstens, weil ich Deutsch und somit eben auch diese Zeit. Zweitens kann man sich allerdings auch damit auf etwas vorvergangenes beziehen ohne weitere Wörter nutzen zu müssen.
Als Beispiel:
Von:
Gestern ging Maria einkaufen.
Davor ist sie noch Geld abheben gegangen.
Zu:
Gestern ging Maria einkaufen und war noch Geld abheben gegangen.
Ich spare hier nicht nur einen Satz, sondern erweitere meinen dadurch meinen ersten und lass ihn somit eloquenter klingen.
Wie wichtig findet ihr das Plusquamperfekt?