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Sprache lernen in Neuss & Düsseldorf
Wie fängt man am besten an eine Sprache zu lernen?
Ein jeder stellt sich schon einmal die Frage, ob er oder sie eine neue Sprache lernen sollte. Soll es Spanisch sein? Oder doch lieber Italienisch? Warum nicht doch eine Auffrischung des Englisch?
Doch vollkommen egal, welche Sprache es sein soll, früher oder später muss man anfangen, den Wunsch in die Tat umsetzen. Und da kommt schon die erste Hürde: Wie fange ich überhaupt an? Was muss ich beachten? Welche Methodik ist die beste?
Um die letzte Frage von vornherein zu beantworten: Es gibt nicht die eine Lösung. Jeder Mensch lernt anders. Zugegeben, einen gemeinsamen Nenner gibt es für uns alle: Wir alle müssen die Vokabeln lernen, wir alle müssen auch die Grammatik durcharbeiten, wir alle müssen unser Hör- und Sprachverständnis trainieren.
Doch wie mache ich das? Wir gehe ich diese vier Punkte an? Was ist der erste Schritt?
Viele Fragen, die einen am Anfang schon dazu verleiten, das Thema auf die lange Bank zu schieben. Doch nicht verzagen – macht euch zuallererst einen Plan. Der muss noch nicht mal ausgereift sein, er dient bloß als Übersicht, als eine grobe Struktur.
Was möchte ich mit dieser Sprache überhaupt machen? Möchte ich Spanisch im Urlaub sprechen können? Will ich mein Business English verbessern?
Wie viel Zeit habe ich pro Woche dafür? Kann ich irgendwohin zum Lernen fahren oder möchte ich es doch lieber von zu Hause aus lernen? Soll es dann noch in Präsenz sein oder ein Online-Kurs?
Nehme ich lieber im Gruppenkurs teil oder buche ich nicht doch lieber Einzelunterricht oder gar einen Intensivkurs?
Ich weiß, Fragen, die sich nicht direkt auf die Überschrift beziehen. Beachtet sie dennoch, sie sind KO-Kriterien. Ich habe es schon häufig erlebt, dass Leute bei mir einen Kurs buchten, um ihn dann schlussendlich nicht wahrnehmen zu können, weil sie eine der drei oben genannten Fragen nicht beantworten konnten. Das Ergebnis ist: Geld- und Zeitverschwendung.
Machen wir nun mit der eigentlichen Frage weiter: Wie fängt man am besten an eine Sprache zu lernen:
Bin ich ein Grammatik-Ass?
Ist Grammatik euer Ding, dann geht ihr in aller Regel sehr logisch eine Sprache an. Ohne das Verständnis, warum der Subjunktiv im Spanischen manchmal greift und warum nicht, warum das Present Perfecct in einer Situation besser ist als das Simple Past, warum es denn vier Satzstrukturen im Deutschen gibt, lässt euch mit einem großen Fragezeichen zurück. Und die Aussage: „Das ist einfach so! Lerne es auswendig!“ macht euch nicht glücklich.
Möchte ich lieber von Anfang an sprechen?
Wenn euch Grammatik die Schweißperlen auf die Stirn treibt, dann seid ihr wahrscheinlich eher der Typ; „Ich lerne alles auswendig, das sortiert sich schon!“. Das selbstverständlich auch. Gut, ganz ohne Grammatik geht es dann auch nicht, dennoch sollte der Kurs das Sprechen fokussieren. Die Grammatik lässt sich nebenbei erläutern. Und ja, das geht. Auch ganz ohne grammatikalische Begriffe wie: adverbiale Bestimmungen, Konjunktiv und Indikativ etc.Wie lerne ich am effizientesten Vokabeln?
Am liebsten von einer Liste? Oder doch lieber aus dem Gespräch? Warum nicht mit Filmen? Oder doch alles kombiniert? Egal, welche Methode es sein soll: Wichtig ist, dass ihr euch bewusst seid, wie ihr am besten Vokabeln lernt. Als Beispiel: Ich habe anfangs viele Basisvokabeln stur nach Liste gelernt und dann die ersten Sätze geschrieben und gesprochen, immer mit dem Fokus diese zu wiederholen. Danach bin ich stückweise dazu übergegangen, sie aus dem Zusammenhang von Gesprächen und durch Filme zu lernen.Beides hat seine Vorteile: Trocken Vokabeln zu lernen, ist schnell und bietet eine hohe Schlagzahl, ignoriert jedoch vollkommen die Zusammenhänge zwischen den Vokabeln. Das entwickelt sich erst in Dialogen – ist jedoch längst nicht so effizient, was die hohe Schlagzahl an Vokabeln angeht. So oder so, ich bin persönlich davon überzeugt, dass anfangs trockenes Vokabellernen viel erreicht und das Sprechen vorbereiten sollte.
Je nachdem, wie ihr die Fragen beantwortet, könnt ihr schon von vornherein aussortieren, wie ihr eine Sprache lernen wollt. Denn, auch wenn es kitschig klingen mag, es sollte Spaß machen. Und richtet euch da nicht an andere, ihr macht es schließlich für euch. Sucht euch euren Sprachkurs nach euren Wünschen.
Und dann: Rein ins Vergnügen!
Ein jeder stellt sich schon einmal die Frage, ob er oder sie eine neue Sprache lernen sollte. Soll es Spanisch sein? Oder doch lieber Italienisch? Warum nicht doch eine Auffrischung des Englisch?
Doch vollkommen egal, welche Sprache es sein soll, früher oder später muss man anfangen, den Wunsch in die Tat umsetzen. Und da kommt schon die erste Hürde: Wie fange ich überhaupt an? Was muss ich beachten? Welche Methodik ist die beste?
Um die letzte Frage von vornherein zu beantworten: Es gibt nicht die eine Lösung. Jeder Mensch lernt anders. Zugegeben, einen gemeinsamen Nenner gibt es für uns alle: Wir alle müssen die Vokabeln lernen, wir alle müssen auch die Grammatik durcharbeiten, wir alle müssen unser Hör- und Sprachverständnis trainieren.
Neben einem guten Sprachkurs ist das Lernen zu Hause auch wichtig. Denn ohne Struktur keine zufriedenstellende Verbesserung. Auch hier: Macht euch selbst bewusst, wie ihr am besten lernt:
Könnt ihr gut alleine lernen?
Auf diese Frage brauche ich nicht näher einzugehen. Menschen, die alleine gut lernen können, haben in aller Regel schon zumindest eine Ahnung, wie sie das angehen sollten. Ein Sprachkurs kann hier lediglich eine Grundstruktur vermitteln, eine Art Fahrplan.
Wisst ihr nicht, wie ihr alleine lernen sollt?
Dann sind Hausaufgaben immer eine gute Möglichkeit. Sie geben eine gute Struktur vor. Könnt ihr sie nicht machen, warum auch immer, dann bleibt eigentlich nur eine Wahl: Für schnelleres Erlernen einer Sprache einen Intensivkurs buchen. Auch wenn der Preis vielleicht anfangs überraschen mag, unterm Strich kann es auch preiswerter sein, mitunter auch pro Stunde.
Braucht ihr Bücher zum Lernen?
Dann sprecht es mit eurem Sprachcoach ab. Denn zu viele Bücher lassen euch den Wald vor lauter Bäumen nicht erkennen. Meine persönliche Devise hierbei ist: je weniger, desto besser. Ein Buch durchzuarbeiten und sich danach erst für ein weiteres zu entscheiden, hat zwei Vorteile:
Man ist nicht von einem Riesenhaufen Büchern erschlagen und eingeschüchtert, weil man sieht, was man sich für eine Mammutaufgabe aufbrummt.
Man verhindert Geldverschwendung. Alle Bücher werden wir eh nicht durcharbeiten. Manchmal mag ein Buch anfangs sinnvoll erscheinen, ergibt im Laufe des Sprachkurses allerdings keinen Sinn mehr, weil es dem Lernstil oder -rhythmus nicht fördert.
Zum Abschluss sei noch gesagt, dass jeder Mensch ganz individuell ist. Es gibt deshalb nicht die eine Lösung zum Problem. Jeder einzelne hat Präferenzen und vernachlässigt Anderes. Das muss man selbst entscheiden. Ein Sprachcoach kann hier nur unterstützen und dabei helfen und dann im Sprachkurs berücksichtigen. Eine Aufgabe, die mir ganz persönlich viel Spaß macht.
Was ist eure Meinung dazu? Schreibt sie mir gerne in die Kommentare. Ich bin sehr auf euren Input gespannt.
Nachhilfe
Qualität kostet. Das gilt auch bei Nachhilfe. Jeder Nachhilfelehrer möchte entweder etwas nebenbei oder hauptsächlich etwas verdienen und letzten Endes ist die Bezahlung nicht bloß eine Aufwandsentschädigung, sondern auch eine Anerkennung der Leistung der Lehrperson.
Sprachkurse
Meine Antwort darauf mag vielleicht wenig überraschen. Ja, das tut es! Das heißt allerdings nicht, dass man zu Hause nicht mehr lernen sollte, sich in die Hände des Sprachcoach begeben und darauf bauen sollte, dass man nur in seinem Sprachkurs eine Sprache lernen könne.
Kann man sich selbst eine Sprache beibringen?
Das ist eine schwierige Frage! Einerseits, was die Grammatik, die Vokabeln und das Schreiben angeht, ja. Wir haben ja schon alles, ob online oder mit Büchern. Wofür braucht es dann noch einen Sprachlehrer bzw. einen Sprachtrainer? Kann sie die KI nicht einfach ersetzen? Auch das eine schwierige Frage. Laut meinen Kenntnissen und Überzeugungen allerdings nein. Denn, so gut die KI-basierten Programme mittlerweile sind, eins schaffen sie (noch) nicht: zwischen den Zeilen zu lesen, Emotionales zu interpretieren.
Da sind wir Menschen bisher immer noch unschlagbar. Spontan eine Anspielung formulieren, die nicht alle verstehen, Wortspiele kreieren oder subtile Andeutungen aussprechen – das verlangt mehr als eine bloße Wortübersetzung, das ist bereits soziale Interaktion.
Diese soziale Interaktion lässt sich tatsächlich auch nur mit Menschen trainieren. Wie sprechen wir, was meinen wir? Und allem voran: Wir sind allgemein bereiter, mit Menschen als mit Programmen zu lernen, eben wegen des sozialen Aspekts.
Lernbücher und -programme bringen einem die Theorie bei und sind auch sehr wichtig. Ebenso wichtig ist allerdings auch der Austausch. Und genau hier brauchen wir eine andere Person, mit der wir uns austauschen können. Hier reicht es nicht mehr aus, alleine zu lernen. Hier sollte man auf professionelle Hilfe zurückgreifen – auf einen Sprachlehrer, Sprachtrainer oder einen Sprachkurs, als Onlinekurs oder Präsenzkurs.
Wie viele Stunden kann ich am Tag Sprachen lernen?
Diese Frage habe ich mir auch schon häufig gestellt – wie lange kann ich persönlich pro Tag eine Sprache lernen? Sind es ganze acht Stunden? Kann ich maximal nur vier Stunden am Tag lernen? Oder sind es doch bloß zwei Stunden?
Einen ganz wichtigen Faktor vorneweg: Das Gehirn ist auch ein Muskel, zwar der stärkste, den der Mensch haben kann, doch er ist auch gleichzeitig einer derjenigen, der schnell schlapp macht. Kann der Körper auch stundenlang noch weiter arbeiten, ist unser Denkapparat schon nach relativ kurzer Zeit müde und verlangt eine Pause.
Natürlich kann man ihn auch auf mehr Zeiteffizienz trainieren, so wie jeden Muskel. Die Kernaussage allerdings bleibt: Durchgängig mehrere Stunden am Tag zu lernen und dabei auch durchgehend effizient zu sein ist unmöglich. Unser Gehirn verlangt nach Pausen. Gönnt es ihm zur Regenerierung.
Wie lange kann ich denn nun pro Tag effizient lernen? Das muss ein jeder für sich selbst herausfinden. Einen kleinen Tipp meinerseits: Erstellt euch für einen Tag einen Lernplan, der in jede einzelne Stunde unterteilt ist. Nach jeder Stunde solltet ihr etwas erreicht haben.
Setzt euch dann am nächsten Tag hin und versucht euch an das Gelernte vom Vortag zu erinnern. Ab dem Zeitpunkt, ab dem ihr das, was ihr am Vortag durchgegangen seid, nicht mehr abrufen könnt, ist der Punkt, ab dem euer Gehirn nichts mehr so richtig aufnehmen konnte. Das ist dann eure effiziente Lernzeit. Das können zwei Stunden beim Einen, vielleicht sogar auch vier beim Anderen sein.
Alles darüber hinaus ist jedoch, meiner Ansicht nach, Zeitverschwendung. Gönnt eurem Gehirn danach erst einmal eine Pause und wiederholt bloß für den restlichen Tag.
Manchmal kann auch nach einer Phase intensiven Lernens eine längere Pause von mehreren Tagen hilfreich sein, damit das Gehirn den Input auch verarbeiten kann, sprich: es „sacken“ kann. Besonders bei Sprachen habe ich das bei mir persönlich, aber auch schon bei Teilnehmern im Sprachunterricht gesehen: nach einer oder zwei Wochen Pause funktionierte es viel besser Englisch zu sprechen.